Finanzkrise – Hintergründe, Fakten und Ratschläge

Einkommenssicherung für Angestellte

Einkommenssicherung

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Die Nachrichten aus der Welt der Wirtschaft sowie die Haushaltslage des Bundes und vor allem der Europäischen Nachbarstaaten lassen für die Zukunft wenig Gutes erwarten. Die meisten Menschen haben (fast) nur noch eine vordringliche Sorge: Die Angst vor dem sozialen Absturz etwa durch einen Kollaps der taumelnden Gemeinschaftswährung oder ein Überspannen der Rettungsschirme durch unsere südländischen Partner und das Bankensystem.

Vor allem Angestellte fragen sich, wie man sein Einkommen am besten anlegt, um sich vor der vermutlich noch dramatischer werdenden Finanzkrise zu schützen und die richtige Vorsorge zu treffen.

Gute Beratung

Angestellte haben viele Möglichkeiten, ihr Einkommen zu einem gewissen Teil anzulegen. Nicht alle dieser Möglichkeiten sind nach Einschätzung von Experten jedoch als Sicherung für eine wirklich tiefe Finanzkrise geeignet. Wichtig ist in jedem Fall eine Beratung durch Fachleute, hier sogar möglichst durch mehrere Fachleute, da mit einer Krise gerechnet wird, welche sogar in einer Hyperinflation enden könnte. Da die wenigsten Menschen eine solche Erfahrung bereits gemacht haben, ist es hier von Vorteil, ein wenig Zeit zu investieren und sich unterschiedliche Meinungen einzuholen, ehe man zur Sicherung seines Vermögens übergeht (mehr dazu).

Unabhängige Meinungen einholen

Finanzberater haben zunächst den Nachteil, dass sie im eigenen Interesse beraten: Sie erhalten vielfach für gewisse Vertragsabschlüsse eine Provision und werden dem Angestellten die entsprechenden Produkte verkaufen wollen, ohne dabei das Interesse der Vorsorge des Kunden im Blick zu haben. Daher empfiehlt es sich, entweder auf neutrale Quellen zu vertrauen oder sich zu verschiedenen Finanzberatern zu begeben, um eine Art Filtrat der Vorschläge letztlich für sich und die Sicherung des Einkommens zu verwenden.

Vorsicht vor Angstzinsen

Um Vorsorge betreiben zu können, wird zunächst geraten, variable Kredite wie etwa Dispositionskredite umgehend abzulösen: Banken tendieren etwa bei massiv steigender Arbeitslosigkeit dazu, „Angstzinsen“ zu erheben: Da ein großer Teil der Bevölkerung keine Kredite mehr aufnehmen möchte, müssen sich die Banken hieran bedienen, um selbst liquide bleiben zu können.

Edelmetalle

Wer sein Einkommen lieber in Gold oder Silber anlegen möchte, da dies ein traditionelles Mittel zur Sicherung des eigenen Vermögens darstellt, sollte dies nur in tatsächlichen Metallen, also Münzen oder Barren, tun. In einer Finanzkrise wird von Derivaten und anderen Zertifikaten abgeraten. Als Vorsorge wird zu Silber geraten, das auch mit einem niedrigeren Einkommen in größeren Mengen erworben werden kann. Im Fall einer Finanzkrise mit Hyperinflation hätte der Angestellte damit immerhin als Sicherung noch eine reale „Währung“ in einem Tresor liegen (mehr dazu).

Wertpapiere

Im Fall eines Zusammenbruchs des Euro wären vermutlich auch Staatsanleihen wertlos oder nur noch mit einer nicht mehr existierenden Währung gesichert, was gleichbedeutend mit keiner Sicherung ist. Aktien sind als Vorsorge riskant, da eine solche Finanzkrise auch börsennotierte Unternehmen schlicht vernichten könnte, zudem steigen die Kurse während einer Hyperinflation nicht so schnell, wie das Geld an Wert verliert. Hier ist also eher Vorsicht geboten.

Anlage im Ausland

Hier wird häufig mit dem Gedanken gespielt, den verfügbaren Teil des Einkommens zur Vorsorge in der Schweiz anzulegen: Der Franken gilt als eine stabile Fluchtwährung. Er wäre im Fall einer scharfen Finanzkrise jedoch hoffnungslos überbewertet, so dass nach einer Normalisierung der Lage mit Verlusten zu rechnen sein wird. Immerhin kann er als Sicherung für einen Teil des Einkommens verwendet werden, da er nicht mit dem Euro gemeinsam kollabieren dürfte (mehr dazu).

Als Angestellter sollte man sich genau und umfassend beraten lassen, welches der beste Weg ist, sein Einkommen vor der heraufziehenden Krise zu schützen. Da Pessimisten sogar davon ausgehen, dass im Extremfall Banken gesperrt werden und es zu Versorgungsengpässen bei Energie und Lebensmitteln kommen könnte, sollte keine Art der Vorsorge oder Sicherung zu abenteuerlich sein, um nicht angedacht und mit einem Experten diskutiert zu werden, wenn es darum geht, das Einkommen zu schützen und über die Finanzkrise hinweg zu retten.

Vorsorge in der Krise

Die weltweite Finanz- und Schuldenkrise beschäftigt uns nun schon seit Jahren, ein Ende ist noch nicht in Sicht. Ein europäisches Land nach dem anderen scheint mit gravierenden Schwierigkeiten zu kämpfen, tausende Menschen sind zum Teil existentiell betroffen. In Deutschland sieht die Situation noch verhältnismäßig sicher aus, doch wie lange noch? Das Leben geht weiter und viele Menschen fragen sich, wie sie für eine ungewisse Zukunft finanziell vorsorgen können. Einen Königsweg für die finanzielle Vorsorge in der Krise gibt es sicher nicht, einige Grundregeln für die finanzielle Vorsorge während einer Finanzkrise finden Sie auf den folgenden Seiten zusammengefasst:

 

Auch in guten Zeiten stellt die Aufgabe, für sich selbst und seine Familie zu sorgen, viele Menschen vor große Herausforderungen. In Krisenzeiten steigt der Druck, denn es geht nicht nur um Geld – die Situation ist schwer kalkulierbar, die Unsicherheit macht nervös. Was vor einigen Jahren noch sicher erschien, könnte nun plötzlich gefährdet sein. Wie man sich (unabhängig von der finanziellen Situation) in Krisenzeiten versorgen kann, zeigen die nächsten Seiten: