Finanzkrise – Hintergründe, Fakten und Ratschläge

Platinbarren

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Platinbarren werden zu Anlagezwecken hergestellt. Ihr Gewicht liegt zwischen einem Gramm und einem Kilogramm. Kleine Platinbarren werden wie Münzen geprägt. Große Platinbarren werden gegossen. Das Logo des Herstellers, das Gewicht und der Feingehalt werden auf die Oberfläche gepunzt oder geprägt. Der Schweizer Hersteller Pamp verziert Platinbarren mit der Glücksgöttin Fortuna. Namhafte deutsche Hersteller sind Degussa (Umicore) oder Heraeus. Die Barren sind mit einer Seriennummer aus Produktionsjahr, Zahlen und Buchstaben gekennzeichnet. Die Stückelungen von Platinbarren gliedern sich in 10 g, 50 g, 100 g, 250 g, 500 g, 1000 g. Tafelbarren bestehen aus 50 x 1 Gramm Platin-Barren im Verbund.

Platinbarren 10 Gramm

10 Gramm Platin-Barren werden weltweit als Anlage genutzt. Bekannte Hersteller aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind Credit-Suisse, Degussa, Pamp, Perth Mint oder Heimerle+Meule. Der Prägeaufschlag der 10 Gramm-Platin-Barren ist unverhältnismäßig hoch, so dass sie in der Regel nur auf Bestellung erworben werden können. Der Feingehalt der Platin-Barren liegt bei 99,95 Prozent Feinplatin. Der Preis für Platin ist in den letzen Jahren deutlich gestiegen. Anleger dürfen mit einer weiteren Preissteigerung rechnen. Der industrielle Bedarf für Platin steigt ebenfalls.

Platinbarren 20 Gramm

Der aus einem Platinblech ausgestanzte 20 Gramm Platin-Barren wird mit unterschiedlichen Prägungen weltweit gehandelt. Allerdings bieten ihn nur wenige Edelmetallhändler an, da sich der Prägekostenaufschlag sehr kleiner Barren als zu hoch für die meisten Anleger herausstellt. Die im Vergleich zu Gold- und Silberbarren geringere Nachfrage nach Platin-Barren schlägt sich in einer höheren Preisspanne im An- und Verkauf nieder.



Platinbarren 1 Unze

Platin-Barren 1 Unze sind zu den gleichen Preisen erhältlich wie Platinmünzen, wobei dieser Platin-Barren relativ selten ist. Namenhafte Hersteller in Deutschland sind die Firmen „Pamp“, „Umicore“ und die „Degussa“. Platin-Barren werden aus Platinblech ausgestanzt. In der Bundesrepublik Deutschland gilt für Barren aus Platin der Mehrwertsteuersatz von 19 %. Da nur eine geringe Nachfrage besteht, ist bei Platin-Barren der Preisunterschied zwischen Ankauf und Verkauf („spread“) größer als bei anderen Edelmetallen.

Platinbarren 50 Gramm

Platin ist ein Metall, welches vor allem in der Industrie zum Einsatz kommt. Teilweise kommt es auch in der Schmuckindustrie vor. Allerdings bestimmt sich der Marktpreis vor allem durch die Nachfrage der Industrie. Hier kommt Platin beispielsweise in Filtern zum Einsatz.

Als Anlageprodukt in Form von 50 Gramm-Barren ist Platin eher selten und wird auch nicht von allzu vielen Händlern angeboten. Größter Produzent für den deutschen Markt ist Umicore. Die sehr fälschungssicheren 50 Gramm-Barren werden aus einem Blech gestanzt und nicht gegossen.



Platinbarren 100 Gramm

Das Edelmetall Platin findet vor allem in der Industrie und der Schmuckverarbeitung Abnahme. Hier wird es allerdings meist nur als Teilprodukt verwendet. Als Anlageprodukt werden Platin-Barren hingegen seltener verwendet. Dementsprechend gibt es nicht allzu viele Händler, die Platin-Barren im Angebot haben. Produzenten dieser Barren sind in Deutschland vor allem Heraeus und Umicore.

100 Gramm-Barren sind die größten Platin-Barren, die nicht gegossen, sondern aus einem Platinblech gestanzt werden. Da sie als Anlageprodukt relativ selten sind, sind die Aufschläge für die Anlagebarren im Vergleich zu anderen Edelmetallen sehr hoch.

h3>Platinbarren 500 Gramm

500 Gramm Platin-Barren werden in Deutschland nur von wenigen Händlern angeboten. Die großen Produzenten sind Heraeus und Umicore. Platin-Barren von 500 Gramm werden im Gegensatz zu kleineren Barren gegossen und nicht mehr gestanzt. Als Anlageobjekt ist aufgrund des hohen Materialwerts ein großer Unterschied zwischen Händlerankaufs- und Händlerverkaufs-Preis zu vermerken. Bei Platin-Barren 500 Gramm gilt die Mehrwertsteuer von 19%.



Platinbarren 1 Kilogramm

1 Kilogramm Platinbarren sind als Anlageprodukt sehr selten, daher werden sie nur von wenigen Händlern in Deutschland angeboten. Sie gelten allerdings als sehr fälschungssicher und stellen einen sehr hohen Wert dar. Durch die Seltenheit als Anlageprodukt sind die Aufschläge, die Händler zum Produktionspreis verlangen, sehr hoch. Der Marktpreis von Platinbarren wird vor allem durch die Nachfrage aus der Industrie bestimmt und ist daher sehr konjunkturabhängig.