Inflationsschutz: Gold als Ausweg aus der Papiergeld-Inflation

Angesichts der derzeitigen Problematik insbesondere von Teilen der europäischen Währung entsteht die berechtigte Frage, wie man denn sein Vermögen vor Inflation und ständiger Geldentwertung schützen kann.

Gold kennt keine Inflation

Gold hingegen kennt keine inflationären Tendenzen. Das bedeutet, dass der 10g Barren oder die Münze mit einem Gewicht einer viertel Unze nicht weniger Kaufkraft hat, bloß weil ein Jahr vergangen ist. Vielmehr zeigen die Notierungen an den Märkten für Edelmetalle und Rohstoffe beständig nach oben. Warum ist dies so?

Die Schuldenuhr tickt und tickt

An einem sehr bekannten Beispiel der Bundesrepublik Deutschland, können Sie dies am besten sehen: Die Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler zeigte heute Nachmittag einen Stand von 1.707.884.098.910 Euro an, der sich sekündlich um 2.589 Euro erhöht! Keine Rede also davon, dass der Staat Schulden zurückbezahlen würde. Was so verniedlichend „Rückführung der Neuverschuldung“ bezeichnet wird, heißt nur, dass ein noch schnellerer Zuwachs vermieden wird. Zudem werden im Moment die Zinsen auf einem Rekordtief gehalten, so dass der Schuldenzuwachs bei einer fairen Verzinsung eigentlich noch wesentlich höher sein müsste.

Inflation
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Staatsverschuldung steigt stetig

Dieser rasant steigenden Staatsverschuldung steht aber grundsätzlich gesehen kein neu geschaffener, monetärer Wert gegenüber. Bildung und Sicherheit als zwei herausragende Staatsaufgaben z. B. schaffen keine neuen, mit Geld bewerteten Produkte. In der Folge ist rechnerisch gesehen jeder einzelne Bürger mit mehr und mehr Geld verschuldet und immer mehr Geld wird für Zinsen verwendet. Und bei diesen oben genannten fast offiziellen Zahlen sind vielerlei Belastungen noch nicht eingerechnet: Privatisierungserlöse und heimliche Verschuldung aus Verkauf von Vermögensgegenständen des Bundes, Bürgschaften für einen EURO-Rettungsschirm, die angeblich niemals fällig werden und erhebliche Belastungen aus Beamtenpensionen. Deshalb werden wir alle - wenn man dies ehrlich und ohne irgendeine politische Färbung betrachtet - aus diesem als Schuldenfalle bekannten Effekt nur durch eine massive Geldentwertung herauskommen, das heißt der bisherige Euro wäre nur noch wesentlich weniger als bisher wert.

Geldanlage als Geschäft für die Zukunft

Natürlich ist jede Art Geldanlage auch ein Geschäft für und auf die Zukunft ! Aber bei allen bisherigen Währungsumstellungen, -schnitten und -reformen haben die Anleger in Edelmetallen eine wesentlich bessere Ausgangsposition nach der Umstellung, als die Papiergeld-Inhaber. Dabei sollte man sich bei Goldmünzen und -barren als Geldanlage im Wesentlichen nach dem reinen Materialwert orientieren und nicht die Hoffnung darauf setzen, dass ein bestimmtes Motiv oder ein bestimmter Jahrgang einer Münze mehr Geld einbringen wird. Der wahre Inhalt zählt und nicht ein zugeschriebener Sammler- oder Editionswert. Diese ist in nur ganz seltenen Fällen auch wieder als Geldwert zu erzielen und besteht hauptsächlich in der Freude z. B. an einem bestimmten Motiv oder seltenen Stück.

 

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