Immobilienkrise Deutschland

Während die derzeit niedrigen Zinsen vor allem die Sparer ärgern, freuen sich diejenigen, die in Wohneigentum investieren wollen. Es wird nicht nur überall gebaut, auch die Nachfrage nach Bestandsimmobilien ist so groß wie selten zuvor.

Nach Schätzungen der amtlichen Gutachterausschüsse wurden 2015 Grundstücke, Häuser und Eigentumswohnungen im Wert von mehr als 200 Milliarden Euro verkauft. Das ist der höchste Wert seit 2007, als man mit der Erhebung der Zahlen begann. Noch bestünde die Gefahr einer Immobilienblase nicht, aber bei weiter steigenden Preisen könnte dies durchaus passieren. Vor allem ein Anstieg der Zinsen würde zeigen, ob der Wert der Immobilien realistisch ist oder eine Immobilienkrise droht.

Dabei konzentriert sich der Run auf Wohneigentum nicht nur auf die Großstädte. Weil die Nachfrage das Angebot dort inzwischen bei Weitem übersteigt, steigen auch die Preise in den umliegenden Regionen. Sogar beim Ackerland sind enorme Preissteigerungen festzustellen - ein Hinweis auf eine bevorstehende Immobilienkrise.

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