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Seit Beginn der Finanzkrise hat Gold wieder einen neuen Stellwert in der Finanzwirtschaft erhalten. Woher kommt eigentlich der hohe Wert von Gold und wie hat es unsere Gesellschaft und unseren Finanzmarkt geprägt?

Gold diente früher, wie heute unser Geld, als legalisiertes Tauschmittel, um sich Waren zu eigen zu machen. Dadurch diente es auch der Wertaufbewahrung, diesen Zweck verfolgt es heute immer noch, aufgrund der Krise verstärkt. Die Ausgabe von Geld (in Gold- und Silbermünzen) war früher staatliches Privileg (Münzhoheit). Die Münzen erhielten daher auch eine staatliche Prägung, womit der Staat die Reinheit des Metalls und das Gewicht der Münze garantierte. Somit war damals schon eine moderene Form des Tauschmittels eingeführt, denn man konnte damit im In- und Ausland jederzeit zahlen, denn man wußte ja überall, wieviel jedes Geldstück wert ist. Damit hatten die Münzen damals eine Art Dauerwert. Der Staat konnte nur soviel Geld an die Bürger ausgeben, wie er über Edelmetall verfügte – der Edelmetallvorrat war also die Basis für das umlaufende Naturalgeld (Goldumlaufwährung).

Jedoch genügte das einigen Fürsten nicht ganz und sie fingen an die Münzen zu „strecken“ – sie reduzierten den Anteil des Edelmetalls bei der Münzlegierung. Das „falsche“ Geld wurde in Umlauf gebracht und quasi „reingewaschen“ in komplette Goldmünzen. Das funktionierte aber nur so lang, bis alle Bescheid wußten und die Münzen wieder eingeschmolzen werden mussten. Goldumlaufwährungen waren noch bis zum Ersten Weltkrieg aktuell. Der Nachteil allerdings war, dass der Vorrat an Gold begrenzt war und man bei einem hohen Wirtschaftswachstum irgendwann nicht mehr genug Edelmetall zur Verfügung hatte, um genug Geld herzustellen. Somit fingen viele Staaten an, staatliche Zentralbanknoten auszugeben, diese waren auf Basis des staatlichen Goldvermögens angelegt, so dass man jederzeit Zentralbanknoten in Gold bzw. Silber hätte umtauschen können (Goldkernwährung). Auf diese Art und Weise konnte der Staat mehr Nominalgeld ausgeben, als er an Edelmetall vorrätig hatte, denn es bestand kaum Interesse von Geldscheininhabern, ihr Geld in Gold- oder Silbermünzen umzutauschen. Dieses System konnte auch in Ländern ohne eigenen Goldschatz funktionieren, hier wurde den Inhabern internationaler Geldscheine ein Umtausch in anderen Ländern zu einem festen Währungskurs garantiert (Golddevisenwährung).

Goldmünzen
Thomas Aumann - Fotolia.com

Der wichtigste Schritt zu unseren heutigen Form des Staatsgeldes wurde 1913 mit der Gründung des Federal Reserve Systems in den USA gemacht. Trotzdem die amerikanische Verfassung besagt, dass nur Gold und Silber gesetzlich Geld sein dürfen, konnte sich eine private Zentralbank etablieren, die sich aus mehreren privaten Banken zusammensetzte, und das Recht erlangen, eigenes Geld auszugeben. Dieses Geld wurde gesetzliches Zahlungsmittel, wofür anfangs die amerikanische Zentralregierung garantierte. Diese Bank kaufte nach dem Ersten Weltkrieg sämtliche Goldreserven der Welt auf, was zur Folge hatte, dass andere Währungen ihren Goldstandard nicht mehr halten konnten, was eine Deflation zu Folge hatte – die erste Weltwirtschaftskrise.

Daher wurde am Ende des Zweiten Weltkrieges 1944 wieder ein neuer Golddollarstandard eingeführt. Das führte zu einer Dollarherrschaft über die Welt. Die USA verlangt nämlich für alle Rüstungsgüter der kriegsführenden Nationen deren Goldreserven. Daher kam die USA zu einem enormen Goldvorrat und konnte immer mehr Dollars ausgeben. Rohstoffe weltweit wurden zu Dollarpreisen gehandelt.

US-Präsident Nixon kündigte 1971 die Haftung des Staates für den Dollar auf und somit die Einlösepflicht des Dollars in Gold (Golddollarstandard). Seitdem ist der Dollar eine freie private Währung der Federal-Reserve-Bank (FED), er ist weder durch Goldreserven noch durch Staatshaftung gedeckt. Dadurch wurden alle Gelder der Welt nur noch gedrucktes, legalisiertes Zahlungsmittel, hatten aber keine Werthaltigkeit mehr. Die Währungen sind also amtlich anerkannte Zahlungsmittel, ein Umtausch in Edelmetall ist jedoch nicht mehr möglich. Der Bürger muss also Vertrauen in den Staat und in die jeweilige Währung haben, was in der heutigen Zeit einigen schwerfallen dürfte.

 

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