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Historische Entwicklungen
Finanzkrisen sind gar nicht so ein modernes Thema. Die erste dokumentierte Finanzkrise wurde 1630 durch die Tulpe ausgelöst. ... hier weiterlesen
Geldanlage während und nach der Krise
Geldanlageformen gibt es viele: Anleihen, Aktien, Fonds und Immobilien. Welche Form einerGeldanlage wird aber die sicherste sein, wenn es zum großen Crash kommt? Walter K. Eichelburg, ein Wiener Investor hat sich seit vielen Jahren mit der aktuellen Problematik befaßt und gibt dazu einige Ratschläge zur richtigen Vorbereitung auf den Tiefpunkt der Krise.
Grundsätzlich rät er eher von Finanzberatern ab, da diese
meist auf eigenen Profit und Verkaufszahlen aus sind und nicht auf die
Bedürfnisse des Kunden. Sollte man sich doch in die Hände eines
Finanzberaters geben wollen, sollte man vorher mehrere Beratungsgespräche
bei diversen Dienstleistern auf sich nehmen. Schwierig ist es, die Krise
genau zu definieren. Diese Finanzkrise wird wahrscheinlich viele Nichtlinearitäten
haben, daher kann man schwer von Deflation oder Hyperinflation sprechen.
Wenn der Euro zerbricht, ist mit einer anschließenden Hyperinflation
zu rechnen.
Nach Eichelburg, sollte man möglichst alle Kredite mit variablen
Zinsen vor der Krise ablösen. Durch die beginnende Währungskrise
entstehen sogenannte Angstzinsen der Banken. Zinserhöhungen, besonders
da die Arbeitslosigkeit explodieren wird und keine neuen Kredite abgeschlossen
werden, sehen Banken ihre einzige Chance, um selbst liquid zu bleiben,
in Erhöhung der Zinsen. Immobilienpreise werden dadurch natürlich
ein absolutes Tief erreichen, dazu kommt eine große Konkurswelle
von Firmen.
Besonders vorsichtig sollte man bei Anlagen in Fluchtwährungen, z.
B. im Schweizer Franken, sein. Diese Währung wird enorm im Kurs steigen.
Die Anlage
in Metalle wie Gold und Silber ist ein heiß diskutiertes
Thema, zu dem es diverse Stellungnahmen gibt. Eichelburg speziell rät
zur Anlage in Silber. Wenn die Krise in vollem Gange sein wird, wird kein
Gold oder Silber mehr erhältlich sein. Bei der anschließenden
Hyperinflation wird dann Gold und Silber im Wert real steigen.
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Der „Normalbürger“ sollte nur in physischem Gold oder Silber anlegen. Vom Kauf von Zertifikaten wird dringend abgeraten. Weiterhin gilt, man sollte sich trotz der steigenden Inflation etwas Geld liquide halten, auf Konten, auf die man jederzeit zugreifen kann und zur Not auch jederzeit komplett abheben kann. Banksperren können vorkommen! Und wieder wird das Thema Kriminalität aufgegriffen. Auch Eichelburg warnt vor Gewalt, Einbrüchen und Plünderungen. |
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Man sollte natürlich nicht mit dem persönlichen Vermögen protzen, um
Überfällen entgegenzuwirken. Andererseits muss man sich auch auf Versorgungslücken
z. B. auch bei Lebensmitteln oder Energie vorbereiten.
