Vorsorge in der Krise - Einkommenssicherung in der Ausbildung

Einkommenssicherung in der Ausbildung
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Die mediale Welt wird nahezu täglich auch von den Finanznachrichten bestimmt. Kaum ein anderes Wort wurde in diesem Zusammenhang öfter benannt, als der charakterisierende Ausdruck "Finanzkrise". Die Umschreibung der tatsächlichen Lage alterniert zwischen Banken- und Staatenkrise. Für den Bürger ist die Ursache indes nebensächlich. Vielmehr wird über die möglichen Konsequenzen spekuliert.

Viele Menschen haben schlichtweg Sorge, dass die Krise ihr mühsam Erspartes tilgen wird. Milliardenschwere Rettungspakete wollen letztendlich auch bezahlt werden.

Wenn das Berufsleben beginnt - Schutz in Krisenzeiten
Besonders Auszubildende machen sich Sorgen um ihre berufliche und mithin auch existenzielle Zukunft. Neben der Sorge vor Arbeitslosigkeit möchten junge Menschen vor allem auch schon zu Beginn ihrer Berufskarriere für die Zukunft vorsorgen. In Krisenzeiten wird das Modell der Vorsorge allerdings auch von einem faden Beigeschmack begleitet. Da Auszubildende in der Regel über ein geringes Einkommen verfügen, ist es umso wichtiger, eine adäquate Vorsorgemöglichkeit zu wählen. In diesem Zusammenhang wird eine Vielzahl von Alternativen diskutiert. Entscheidend ist vor allem die dauerhafte Sicherung der individuellen Vorsorge. Alleine die Bundesrepublik Deutschland hat etwa Geldzusagen in Höhe von 1 Billion Euro gemacht. Das Geld wird durch Bürgschaften gesichert, die Nehmerländer haben sich zur Rückzahlung verpflichtet. Sobald ein Land hingegen insolvent wird und mithin die Raten nicht mehr tilgen kann, sind die durch Steuergelder finanzierten Rettungsaktionen schlussendlich gescheitert. Diesen Wertverlust wird auch ein reiches Land wie Deutschland kaum auffangen können.

Passende Anlagemodelle für junge Menschen
Um eine dauerhafte Sicherung zu erzielen, sind vor allem alternative Vorsorgekonzepte empfehlenswert. Sollte die Währung zusammenbrechen, sind insofern auch Geldanlagen dem Crash unterlegen. Die individuelle Vorsorge hätte sich spätestens in diesem Moment erledigt, das angesparte Geld ist entwertet. Deswegen raten Finanzexperten, das Einkommen zum Schutz auf andere Weise zu investieren. Eine sichere Erwerbsquelle ist für eine dauerhafte Vorsorgemöglichkeit unerlässlich. Der Arbeitsplatz garantiert auch in Krisenzeiten die existenzielle Absicherung des Arbeitnehmers. Während der Ausbildungsphase ist das Grundgehalt oftmals gering, doch jede Anlage sichert die persönliche Zukunft. Insofern ist die Investition in Sachwerte ratsam. Dazu zählen in erster Linie die Edelmetalle Gold, Silber sowie Platin. Diese Metalle unterscheiden sich besonders durch ihren Ankaufspreis. Welches Edelmetall der Auszubildende präferiert, hängt im Wesentlichen auch von seinem tatsächlichen Monatsgehalt ab. Derartige Wertstoffe wird es auch in Zukunft immer geben, so dass ein Wertverlust ausgeschlossen erscheint. mehr Ein weiteres beliebtes Anlagemodell ist die Schließfacheröffnung in der Schweiz. Der verdiente Euro wird schlichtweg in den Schweizer Franken eingetauscht. Seit jeher gilt die Alpenrepublik als finanzstarkes Land. Allerdings sind auch Fremdwährungen nur schwer kalkulierbar, so dass dieses Modell nur dann sinnvoll erscheint, wenn gleichzeitig in unterschiedliche Währungen investiert wird. mehr

Wissen ist Macht - auch in Krisenzeiten
Auszubildende sollten sich unabhängig von ihrer Vermögenssituation um Zusatzqualifikationen bemühen. Es kann mitunter auch empfehlenswert sein, ein zweites zweites Standbein zu suchen. Krisenzeiten sind immer wieder von zunehmender Arbeitslosigkeit geprägt. Letztendlich können zusätzlich erworbene Fähigkeiten den entscheidenden Unterschied ausmachen. Sowohl örtliche Anbieter als auch Fernlehrgänge bieten derartige Module an. Neben verbesserten Jobchancen ist zudem mit höheren Bezügen bei einer Übernahme zu rechnen. Je besser die Ausbildung letztendlich ist, desto wertvoller wird der Kandidat für das Unternehmen. Das niedrige Einkommen während der Ausbildungsphase ermöglicht keine großen Investitionen. In der Öffentlichkeit wird auch der Ankauf von Immobilien immer wieder als sinnvolle Alternative genannt. Doch gerade junge Menschen verfügen im Regelfall nicht über die finanziellen Mittel, um die Darlehensraten zu tilgen. Insofern sich ein Kreditinstitut überhaupt zu der Vergabe eines Darlehens entscheidet, könnte die Belastung weitreichende Konsequenzen haben. Stattdessen sollte Bildung in Kombination mit kleinen Rücklagen favorisiert werden. Zum einen dienen die Rücklagen der finanziellen Sicherung, zum anderen erweitern Weiterbildungsmaßnahmen die Berufsmöglichkeiten. Auf diese Weise können auch junge Menschen ihr Einkommen vernünftig und bedarfsgerecht sichern.

 

 


  stagnierender Wachstum Zinseszins-System Bruttosozialprodukt  
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